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Mai/Juni 2019

Kirchheimbolanden
Eisenberg
Bolanden, Marnheim

 

Kunstausstellung „Ankommen“ von Barbara und Gregor Dittmer

 

Vernissage: Montag, 6. Mai 2019, 19:30 Uhr, Foyer der Stadthalle Orangerie in Kirchheimbolanden

Mit der Kunstausstellung „Ankommen“ beteiligt sich die Albisheimer Kulturwerkstatt an den Donnersberger Literaturtagen 2019, deren Schülerschreibwettbewerb unter dem Motto „Ankommen“ läuft.
Angekommen sind die beiden Künstler Barbara und Gregor Dittmer seit 2002 im Donnersbergkreis, in Albisheim. In Baden-Württemberg haben sie Kunst und Kunsttherapie studiert. Mit jährlichen Einzel- und Gruppenausstellungen sind die beiden nicht nur in der nahen Kunstszene bekannt.
Angekommen sein, in der Landschaft des Donnersbergkreises und in der Natur. Dieses Ankommen sowie Szenen des Pfälzer Waldes und symbolisch in Koffern verpacktes inneres Ankommen, zeigt die Kunstausstellung im Foyer der Stadthalle in Kirchheimbolanden.
Die Vernissage wird von den Musikern
Michael Tropf und Richard Waltner begleitet. Die Dichterin Minna Maria Rembe wird eigene Texte vorlesen.

Veranstalter: Albisheimer Kulturwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem Donnersberger Literaturverein und mit Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz.

 

 

Katrin Tempel

Der Titel des Buches, aus dem Frau Tempel lesen wird, lautet „Das Novembermädchen“. Der Titel der Veranstaltung lautet: Das Novembermädchen – Autorenlesung mit Katrin Tempel. Der Beginn der Veranstaltung wurde auf 19.30 Uhr festgelegt.

Am 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr, stellt Katrin Tempel ihren aktuellen Roman „Das Novembermädchen“ vor, in dessen Mittelpunkt Lina Morgenstern, die Gründerin der Berliner Suppenküchen steht.

Die Geschichte des Novembermädchens beginnt im Jahr 1866: Am Vorabend des Deutsch-Französischen Krieges herrschen Hunger und Leid in Berlin. Da hat die junge Mutter Lina Morgenstern eine Idee: Wenn man Nahrungsmittel in großen Mengen einkauft und zubereitet, können viele Menschen eine gesunde, warme Mahlzeit bekommen. Kurz darauf beginnt ihr Kampf für die erste Berliner Volksküche: der Grundstein für ein Netz aus Suppenküchen in der ganzen Stadt. Doch wird Lina es dabei nicht belassen. Während ihr Mann zu Hause dafür sorgt, dass die fünf Kinder nicht zu kurz kommen, wird aus ihrem sozialen Engagement bald auch ein politischer Kampf für Gerechtigkeit und Frieden.

Katrin Tempel wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in München auf. Nach ihrem Geschichtsstudium arbeitete sie als Journalistin, heute ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift »LandIdee«. Außerdem schreibt sie Drehbücher (unter anderem den historischen ZDF-Zweiteiler »Dr. Hope«). Mit ihren Romanen, unter anderem »Holunderliebe« und »Mandeljahre«, gelangen ihr große Publikumserfolge. Sie lebt mit ihrer Familie in Bad Dürkheim an der Weinstraße.

Der Eintrittspreis beträgt 5,- €. Die Karten sind im Vorverkauf bei der Stadtbibliothek Kirchheimbolanden erhältlich.

Da die Veranstaltung in den Räumen der Stadtbibliothek stattfindet, ist die Anzahl der Plätze auf 50 beschränkt. Karten können unter der Telefonnummer: 06352/719877 oder per Mail unter:  mail@stadtbibliothek-kirchheimbolanden.de vorbestellt und für 3 Tage reserviert werden.

 

 

Katharina Elsinger

wurde 1949 in Rheinhessen geboren, studierte in Frankfurt und Mainz Germanistik und Theologie und war lange und gern Lehrerin in Eisenberg. Sie hatte bisher zwei Fotoausstellungen, veröffentlichte Gedichte in der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte(2007) und in Donnersberg-Jahrbüchern und nahm an zahlreichen Lesungen teil. Sie fotografiert und schreibt, um eher unscheinbaren alltäglichen Augenblicken, Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Sie ist Mitglied der Literaturgruppe Wachtenburg-Donnersberg.

 

 

Carla Fernandez Schlegel

Carla Fernandes Schlegel, geboren 1968 in Lissabon, kam im Alter von 19 Jahren nach Deutschland und lebt heute mit ihrer Familie in Eisenberg/Pfalz. Die Autorin schreibt Lyrik und Kurzprosa sowohl in Deutsch als auch in Portugiesisch und ist so in ihrem literarischen Schaffen ihrer ersten Sprache bis heute verbunden. Sprachbilder, Sprachmelodien, bilden in ihrem lyrischen Werk keinen Dualismus, sondern sind zugleich Ergänzung und Erweiterung ihres Sprachraums. Alltagsbeobachtungen spiegeln sich in ihrem Werk ebenso wie Sehnsüchte, Liebesglück und Abschiede wieder. Manchmal sind es auch Reisen hinter die Sprache, in ein Beziehungsgeflecht unbekannter Seelenlandschaften, die sich auffächern in einer filigranen Wirklichkeit.

Texte von Carla Fernandes Schlegel erschienen in Anthologien, den Donnersberger Jahrbüchern und in der Online-Zeitschirft eXperimenta. Außerdem nahm sie an etlichen Lesungen (u.a. Rheinland-Pfälzische Literaturtage) teil. Lesungen, die einen direkten Kontakt mit dem Publikum ermöglichen, mag die Lyrikerin besonders.

Sie ist Mitglied der Literaturgruppe Wachtenburg-Donnersberg.

 

 

Timo Scherne

Timo Scherne, 1974 in Kaiserslautern geboren und aufgewachsen in Katzenbach, studierte Kulturanthropologie und Germanistik in Mainz. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Regionalgeschichte der Nordpfalz kann Timo Scherne vorweisen. Seit 2016 ist er geschäftsführender Vorsitzender des Nordpfälzer Geschichtsvereins. Die von ihm kuratierte Ausstellung „Pfälzer Brauereien“ wurde im „Nordpfälzer Heimatmuseum“ 2016 und im „Alte Welt Museum“ in Nußbach/Pfalz bis Anfang 2019 gezeigt.

Der Geschichte der Bierbrauer in der Pfalz wird sich Timo Scherne in seinem Vortrag widmen, wobei gerade Kirchheimbolanden einmal Standort des Biervertriebs in der ganzen Region gewesen ist.

Timo Scherne lebt heute in Rockenhausen. Er ist Mitglied der Literaturgruppe Wachtenburg-Donnersberg.

 

In dem Vortrag von Timo Scherne geht es um das Bierbrauen in der Pfalz in Vergangenheit und Gegenwart.

Seit der frühen Neuzeit ist auch bei uns die Bierherstellung unter Aufsicht der Landesherren belegt, herrschaftliche Brauhäuser gab es unter anderem in Kaiserslautern, Kirchheimbolanden und Winnweiler.   

Bald wurde auch in kleinen Hausbrauereien von Handwerksmeistern gebraut. Beispiele für solche Familienbetriebe, zu denen in der Regel auch ein Wirtshaus gehörte, befanden sich unter anderem in Kirchheimbolanden und Rockenhausen.       

Die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts, die Erfindung der Dampfmaschine und der Eismaschine, brachte auch in der Pfalz einen enormen Aufschwung der Bierproduktion. Die Produkte großer pfälzischer Brauereien wurden landesweit vermarktet und bis in das benachbarte Ausland exportiert. Zu dieser Zeit war auch Kirchheimbolanden ein Standort des Biervertriebs in der Region.

Im Verlauf der Geschichte hat sich das Genuss- und Lebensmittel Bier vielfach gewandelt. Althergebrachte Biersorten wurden um 1840 von der bayrisch-untergärigen Brauweise verdrängt. Dabei fanden vor allem süddeutsche Bierspezialitäten in der Pfalz Verbreitung, bevor sich nach 1950 die Pilsener Brauart großer Beliebtheit erfreute.    

Bier hat seine Geschichte und bezieht sich auf Geschichte: So stehen viele Biermarken für regionale Traditionen, und die „Kirchheimer Bierwoche“ erinnert an die einst zahlreichen Braubetriebe der Stadt.

 

 

Birgit Heid

Birgit Heid

 

 

 

 

 

Monika Böss

Monika Böss

 

 

Knut Busch

Knut Busch